Verena Wyss | Biografie
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Geboren 1964, Ausbildung zur Fotofachfrau, Weiterbildung für Farbdesign an der Schweizerischen Textilfachschule St. Gallen.

 

Seit 2005 als Kunstvermittlerin im Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee Bern tätig.

 

In den aktuellen Arbeiten ist der Raum das zentrale Thema. Auf grossformatigen Leinwänden wird durch die reine Schichtung der Farben dieser nahezu haptisch erfahrbar. Dabei basiert diese Wahrnehmung weder auf Perspektive noch auf Gegenständlichkeit, sondern auf dem Verhältnis der Farbschichten zueinander- auf dem Wechselspiel von Transparenz und Undurchsichtigkeit.

 

In den fotografischen Arbeiten überlagern sich ebenfalls mehrere Ebenen. Anders als in der Malerei greife ich hier auf das Gegenständliche zurück – Naturelemente, die jedoch ihre Materialität verlieren. Meistens erst auf den zweiten Blick enthüllt sich die wirkliche Tiefe des Dargestellten Raumes. Es existiert kein eindeutiger Vorder – oder Hintergrund. Die Ebenen, scheinen einander zu durchdringen und sich während des Betrachtens immerfort zu vertiefen.

Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.

– Friedrich Dürrenmatt